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Tagungsankündigung

     

 

28. Jahrestagung GMS 2012

Gesellschaft für Mineralstoffe und

 Spurenelemente e.V.

11. - 13. Oktober 2012 in Karlsruhe

 

 

Nutzen- Risiko-Bewertung von Mineralstoffen und Spurenelementen:

Biochemische, physiologische und toxikologische Aspekte

 

 

Achtung:

Verlängerte Deadline zur Einreichung von Abstracts für Poster und Kurzvorträge bis zum 2. September 2012

 

 

 

 
Mineralstoffe und Spurenelemente sind unverzichtbare Bestandteile oder Kofaktoren in allen
lebenden Systemen. Sie sind unerlässlich für nahezu alle Stoffwechselwege sowie für die
Aufrechterhaltung der Stabilität des Genoms. Obwohl zahlreiche biochemische und physiologische
Funktionen bekannt sind, liegen den Zufuhrempfehlungen oftmals nur Schätzwerte zugrunde, und
die optimalen Aufnahmemengen werden teilweise kontrovers diskutiert. Hierzu gehört auch die
Frage, ob Vitamine und Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sind oder sie
sogar nachteilige Wirkungen haben kann. So haben in den letzten Jahren durchgeführte sog.
Interventionsstudien keinen Rückgang an Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen oder Tumorerkrankungen
ergeben; statt dessen ergaben sich beispielsweise Anhaltspunkte für ein erhöhtes Diabetis Typ IIRisiko
bei Selen‐supplementierten Personen.
Im Rahmen der diesjährigen GMS‐Tagung werden diese und andere Aspekte aus unterschiedlichen
Blickwinkeln präsentiert und diskutiert. Den Auftakt bildet die traditionelle “GMS Evening Lecture”
am Vorabend der Tagung, die dieses Mal unter dem Motto “Nutzen‐Risiko‐Abschätzung von
Mineralstoffen – ein Problem bei der Grenzwertsetzung zwischen Essentialität und Toxizität” steht;
Referent ist Herr Prof. Großklaus, der sich lange Zeit am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit
dieser Problematik befasst hat. Weitere eingeladene Vorträge beschäftigen sich mit essentiellen und
potentiell toxischen Wirkungen von Zink, Selen, Jod und Eisen, sowie Interaktionen zwischen diesen
Spurenelementen. Ferner stellt sich die Frage nach möglicherweise toxischen Wirkungen von
Spurenelementen in Folge unphysiologischer Aufnahmewege – diskutiert am Beispiel der
Neurotoxizität von Mangan und zellulärer Effekte von Kupfer‐basierten Nanopartikeln. Auch Arsen
steht wieder auf dem Programm: hier steht der Metabolismus sowie die Speziesabhängigkeit
toxischer Effekte im Fokus des Interesses.
Kurzum, es erwartet Sie ein interessantes Programm und wir freuen uns auf weitere interessante
Beiträge als Poster oder Kurzvorträge! Auch das Rahmenprogramm wird viele Gelegenheiten zu
Diskussionen und gemeinsamen Aktivitäten in Karlsruhe bieten!
 
Ihre Tagungspräsidentin
Andrea Hartwig
 

 

 

Tagungsprogamm   (deutsch)
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